Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung. (2 Kor 5,17a)
Für dich: Durch die Taufe bist du neue Schöpfung – zur Hoffnung berufen
Liebe Biedermannsdorferinnen und Freunde!
Sie gehört wohl zu den bekanntesten Gleichniserzählungen des Neuen Testamentes. Je nach Perspektive wird sie die Geschichte vom "verlorenen Sohn" oder vom "barmherzigen Vater" aus dem Lukasevangelium genannt, die diesen Sonntag prägt. Es ist "Laetare", der Freudensonntag der Fastenzeit, der mit dem rosa Messgewand. Die Halbzeit der Fastenzeit ist schon vorbei - schnurstracks geht es auf Ostern zu, DAS Fest christlicher Hoffnung, das in diesem Jahr alle Christen aller Konfessionen gleichzeitig feiern.
Irgendwie finde ich es schön, dass in Zeiten, wo so so vieles "aus den Fugen zu geraten" scheint, diese österliche Hoffnung gemeinsam, konzentriert und konzertiert gefeiert wird. Ostern nimmt das Ziel der Schöpfung vorweg - und Ostern beweist, wie sehr der unendliche und unendlich barmherzige Gott auch "krumme Zeilen" auf dieses Ziel auszurichten im Stande ist. Christen unserer für viele Sorgen bringenden Zeit mit Krieg, wirtschaftlichen, klimatischen und politischen Turbulenzen, zu denen auch immer verheerende Naturkatastrophen, wie das Erdbeben in Myanmar, dazukommen, können mit Fug und Recht durchatmen:
https://schott.erzabtei-beuron.de/fastenzeit/woche4/SonntagC.htm?datum=2025-03-30&r=1
Das Land der Hoffnung auf unserem Pilgerweg vor Augen macht uns bewusst, dass das Neue, das Ziel weitaus näher ist, als es scheint. In Christus ist es schon erreicht - und durch ihn eilt der Vater auch jeder/m von uns entgegen, oder zieht ihn/sie hin zum Ziel. Da mag, was auch immer, schief gehen oder von uns manches so richtig "verbockt" werden, er wartet auf uns und das in unserer Nähe.
Es ist tatsächlich so: Vieles von dem, was wir heute in Zeitungen lesen, hielten wir für überwunden wenn nicht gar für unmöglich. Aber nicht nur Europa, jeder von uns hat sich einfach darauf verlassen, dass alles so ruhig dahin läuft, wie in den vergangenen Jahrzehnten. Die aktuelle Situation überfordert viele - Sie kann aber auch einfach Ansporn sein, sich seiner eigenen Verantwortung für die friedliche Weltentwicklung zu stellen. So werden wir mündige Bürger einer Welt mit friedvoller Zukunft und echte "Pilger der Hoffnung". Gehen wir so dem österlichen Licht entgegen, so dass wir mit und wie Maria dankbar strahlende Leuchttürme🗼 und belebende Shooting-Stars 💫 werden, die der Welt dieses Hoffnungslicht weitergeben,
das wünscht Euch
Euer Pfr. Dr. Bernhard Mucha