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5. Fastensonntag

Ich vergesse, was hinter mir liegt und strecke mich nach dem aus,
was vor mir ist. (Phil. 3,13b) Für dich: Auf den Blick nach vorne kommt es an!

Liebe Freunde!

Derzeit scheint "Amerika" Europa und viele andere Länder zu verärgern. Lange Zeit galt es als alles überragende Macht, Garant für Liberalität und Demokratie.´, weiters als militärische Schutzmacht der freien Welt. Die sogenannte "freie Welt" hat sich daran gewöhnt - und heute meinen viele Amerikaner, dass ihr Land zu viel für die anderen getan hat und deswegen im eigenen Land so vieles schief liegt, wie z.B. im Gesundheits- und Sozialsystem.. Die Kehrtwendung Amerikas bringt viele Staaten in Turbulenzen, hat man sich doch auch auf Amerika verlassen und muss jetzt feststellen, dass man von Amerika verlassen wird.

Nun, man könnte sagen, das "böse Amerika" oder seine böse Regierung ... genauso könnte man fragen, warum die anderen sich so von den Amerikanern abhängig gemacht haben, das erinnert irgendwie an russisches Erdgas ...
Es gibt sie nicht: Da die Bösen und dort die Guten - damit wär die Welt schön erklärt und Vernichtung der Bösen könnte alles gut machen, oder? Das hat aber die Menschheit immer schon probiert und ist daran gescheitert.
Genau genommen ist alles viel komplexer! Und zum Christentum gehört der Glaube an einen barmherzigen Gott, mit dem immer wieder alles neu beginnt und sich zu einer besseren Welt entwickelt;
https://schott.erzabtei-beuron.de/fastenzeit/woche5/SonntagC.htm?datum=2025-04-06&r=1  
"Groß hat der Herr an uns gehandelt" (Jes 43,3) heißt es in der ersten Lesung. Es gilt, die Größe der Erlösungstaten Gottes neu bedenken, eines Gottes, dem wir wichtig sind.  Die Größe seines Handelns gipfelt in Jesus Christus. Paulus schreibt an die Gemeinde von Philippi, dass es nichts Größeres gibt (2. Lesung). Und das Evangelium zeigt, dass Jesus jedem eine neue Chance gibt.
Die heutige Zeit braucht Menschen, die diesem handelnden Gott vertrauen und die neue Chance ergreifen. Die Welt ist viel komplexer und bunter als gut und böse, schwarz oder weiß, links oder rechts, ... - sie ist als Schöpfung Gottes der Raum, in dem alle Menschen immer wieder neu beginnen sollen, zu besseren und friedlicheren Menschen zu werden.
So, und nur so, werden wir echte "Pilger der Hoffnung". Gehen wir dem österlichen Licht entgegen, so dass wir mit und wie Maria dankbar strahlende Leuchttürme🗼 und belebende Shooting-Stars 💫 werden, die dieser Welt das Licht der Hoffnung reichen,
das wünscht Euch Euer Pfarrer Dr. 
Bernhard Mucha

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